Und es war doch keine Illusion!
Heute geht der Ernst des Lebens los. Angefangen hat mein Tag frueh, viel zu frueh. Nach drei Stunden Schlaf und einer Aussen-/Innen-Temperatur von -6 bis 6 Grad schmeckt das Fruehstueck nicht besonders. Dann gehetzt zur Uni geradelt — 30min. danach war mir richtig warm. Vielleicht war Schneehose, Jeans, zwei Pullis, Snowboardjacke, Muetze, Schal und Handschuhe doch etwas zuviel des Guten.
Der Grund fuer mein Schlafdefizit war die Maus.
Beim ersten mal, dachte ich noch ich haette vielleicht zuviel Computer gespielt. Aber beim zweiten mal war klar — ich bin hier nicht alleine! Das bewaehrte Utensil (gruener Eimer) zum Maeuse fangen war schnell organisiert. Jedoch liess sich das gute Stueck viel Zeit, bis es das naechste mal den Kamin (als Zufluchtsort) verliess. Sie wusste jedoch sofort, dass es ihr an den Kragen gehen sollte und liess sich nicht von mir lumpen. Mein Hechtbagger (incl. gruenen Eimer) Richtung Kamin blieb daher ohne Erfolg.
Da ich eine Niederlage nicht auf mir sitzen lassen wollte, verbrachte ich einige Zeit damit eine Falle zu bauen.
Das Ergebnis habe ich hier mal hinterlegt:
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Leider hat sich die Maus nicht mehr Blicken lassen und ich musste das innovative Bauwerk demontieren. Denn heute ist Umzugstag. Richtig. ich verlasse meine temporaere Luxusunterkunft (hat Heizung => es ist warm) und ziehe ins Studi-Wohnheim (auch warm und Strom inkl., I must be rich). Der Raum dort ist sehr klein. Dafuer wohne ich mit David aus China, Carla aus Frankreich und John von denn Cook-Islands zusammen. Ein Katzensprung von der Uni entfernt.
Dort habe ich nun eine geregelte Postadresse (ja ich freue mich ueber Post!), Telefon und bald auch Internet. Bei Interesse reiche ich die Daten gerne weiter, sagt mir einfach bescheid!